Chronik

1347
Erstmals wurde Brand urkundlich 1347 erwähnt. Die Untertanen zu Bürs verliehen gemeinlich (gemeint ist die ganze Gemeinde Bürs) mit Zustimmung ihres Landesherrn, Graf Hardtmann von Werdenberg-Sargans zu Vaduz, zwölf Walsern das „Thal, gehaissen Vallawier“ als Zins-Erblehen. In der Vidimus-Urkunde vom 7.8.1580 sind neben den Namen der 12 Familien auch die Marken der Gemeinde angegeben.

um 1410
Um 1410 wurde mit dem Bau einer Kapelle zu Ehren Unserer Lieben Frau begonnen. Damit wurde der Grundstein zu späteren Priesterstelle und Pfarrpfründe von Brand gelegt.

1423
Am 27.9.1423 weihte der Churer Weihbischof Frater Pantaleon Ord. Fr. Min. Kapelle und Friedhof in Brand zu Ehren der Muttergottes ein. Diese erste Kapelle stand höchstwahrscheinlich dort, wo sich heute das alte Presbyterium befindet. Beim Umbau des Gotteshauses 1961 entdeckte man beim Absenken des Kirchenbodens die alten Grundmauern.

1476
Am 19.10.1476 bewilligt der Churer Bischof Ortlieb von Bandis auf Schloss Chur den Bewohnern von Brand mit Urkunde eine ständigen Priester (dieser war jedoch dem Pfarrer in Bürs unterstellt), einen Taufstein und die Aufbewahrung des Allerheiligsten in der Kapelle. Der erste eigene Kaplan wird jedoch erst im Jahre 1482 namentlich genannt.

ab 1727
Brand erhält die Selbständigkeit als Pfarrei.

1784
Die gotische Kirche mit barocken Einrichtungsgegenständen wird erneuert.

zwischen 1820 und 1830
Zwischen Bürs und Brand wird ein Karrenweg angelegt. Brand erhält 1827 die Selbständigkeit als politische Gemeinde.

Mitte 19. Jhdt.
Die Gebirgswelt des Rätikons ist ein besonderer Anziehungspunkt. Mit der Inbetriebnahme der neu erbauten Eisenbahn von Lindau bis Bludenz, der Verbindung über den Arlberg und dem Aufkommen des Alpinismus kommen auch Gäste ins Brandnertal.

1870/71
Beim Lünersee wird eine erste Schutzhütte gebaut. Sie erhält den Namen Douglasshütte, benannt nach dem ersten Obmann des Deutschen Alpenvereins, Sektion Vorarlberg.

Anfang 20. Jhdt.
Wanderwege und Steiganlagen sowie weitere Schutzhütten wurden errichtet. 1902 wird die Sarotlahütte als Alpenvereinsunterkunft eingeweiht. 1904/05 entstehen die Oberzalimhütte und die Straßburger Hütte (heute Mannheimer Hütte). Zur Unterbringung und Verpflegung der Gäste entstehen erste Gasthöhfe. 1903 wird der Verschönerungsverein Brand gegründet. Dies zeigt das frühe Bemühen um Gäste. Von 1896 bis 1930 wird außerdem in mehreren Etappen eine Fahrstraße von Bürs nach Brand angelegt.

1950 bis 1970
Eröffnung der Niggenkopfbahn.
Bau der Lünerseesperre durch die Illwerke AG mit Lünerseebahn und Straße nach Schattenlagant.
Eröffnung der Palüdbahn und fortlaufender Ausbau der Infrastruktur in Brand.

1981
Weiterer Ausbau der Fahrstraße zwischen Bürs und Brand.

ab 1990
Ausbau der Infrastruktur für den Sommer- und Wintertourismus. Neben der Anlage eines Golfplatzes wird das Alvierbad eröffnet. Ein neues Gemeindezentrum wird errichtet. Zahlreiche Investitionen in die Bergbahnen Brandnertal sowie der Ausbau der Beschneiungsanlage führen zu einem neuerlichen Aufschwung des Tourismus. Mit dem Bau der Dorf- und der Panoramabahn wird vor allem die Qualität des Skigebietes investiert. Die Panoramabahn verbindet die Skigebiete Brand und Bürserberg.

1994
Eröffnung der 9-Loch Golfanlage

2004
Eröffnung des Naturbadesee "Alvierbad"

2015
Eröffnung des "Zemmako" - in diesem Gebäude werden der Kindergarten, die Volksschule und die Musikschule der Gemeinde Brand untergebracht

Gemeinde Brand, Mühledörfle 40, 6708 Brand, Österreich, T +43 (0)5559 308, E-Mail an Gemeinde, Impressum, Datenschutz, Home

 

Gemeinde Brand
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